Auf unserer eigenen Website läuft Umami als datenschutzfreundliches Analytics-Tool — ohne Cookie-Consent-Banner. Damit das nicht nur auf dem Papier stimmt, haben wir kürzlich eine kleine, aber wichtige Ergänzung vorgenommen.
Kurz gesagt: Wir haben dem Umami-Script auf allen Seiten das Attribut data-do-not-track="true" hinzugefügt. Damit prüft das Script den Do-Not-Track-Header des Browsers und verzichtet auf die Messung, wenn ein Besucher das in seinen Browser-Einstellungen aktiviert hat.
Warum das mehr ist als ein technisches Detail
Viele Websites werben damit, "datenschutzfreundlich" oder "ohne Cookie-Banner" zu messen — meinen damit aber oft nur, dass kein klassisches Tracking-Cookie gesetzt wird. Der Do-Not-Track-Wunsch des Besuchers wird dabei häufig ignoriert, weil er technisch unbequem ist. Für uns war klar: Wenn wir die Position vertreten, dass unser Tracking keinen Consent-Banner braucht, muss das auch für Besucher gelten, die aktiv signalisieren, dass sie nicht gemessen werden wollen.
Was sich technisch geändert hat
Die Änderung selbst war klein: In unseren zentralen Layout-Dateien (die für alle Marketing- und Ratgeber-Seiten verwendet werden) haben wir das Umami-Einbindungs-Script um ein einziges Attribut ergänzt. Seitdem überspringt Umami die Erfassung automatisch, sobald der Browser des Besuchers Do-Not-Track sendet.
Was das für Sie bedeutet
Wenn Sie selbst überlegen, auf ein Cookie-Banner zu verzichten: Prüfen Sie nicht nur, ob Ihr Analytics-Tool ohne Cookies auskommt, sondern auch, ob es den Do-Not-Track-Header tatsächlich respektiert. Das ist der Unterschied zwischen "wir brauchen keinen Banner, weil wir clever sind" und "wir brauchen keinen Banner, weil wir den Wunsch unserer Besucher ernst nehmen".
